Tauchcomputer kaufen: Beliebte Produkte

Das n√§chste Tauchabenteuer steht vor der T√ľr. Du packst deine Tasche und deine Ausr√ľstung zusammen. Was sollte nicht fehlen? Nat√ľrlich, ein Tauchcomputer! Doch wie genau sind die Anzeigen auf den Displays? Wie belastbar sind sie? Und wie genau funktionieren sie √ľberhaupt?

Dem ganzen wollen wir nun auf den Grund gehen und dir einige Fragen beantworten. Dazu stellen wir dir einige der beliebtesten Produkte vor.

tauchcomputer
Quelle: joakant – Pixabay.com

Tauchcomputer: Was ist das √ľberhaupt?

Die korrekte Bezeichnung vom Tauchcomputer ist Dekompressionstauchcomputer und er unterst√ľtzt Taucher w√§hrend des Tauchgangs mit wichtigen Daten wie noch verf√ľgbaren Sauerstoff oder der Tiefenangabe. Nat√ľrlich variiert es von Modell zu Modell welche Daten genau angezeigt werden. Einige Modelle zeigen mehr und andere weniger. Ebenfalls gibt es unterschiedliche Formen. Es gibt welche als Armbanduhr und andere als kleine Konsole.

Normalerweise haben die Tauchcomputer im Armbanduhren-Format weniger Funktionen und sind im Preis g√ľnstiger als die in Konsolen-Form. Die Tauchcomputer als kleine Konsole haben mehr Funktionen und sind deswegen im Preis etwas h√∂her angesiedelt.

Wie funktioniert so ein Tauchcomputer?

Der Tauchcomputer besteht aus einem robusten Geh√§use, dass dem Wasserdruck und anderen √§u√üeren Faktoren standh√§lt. Im inneren befindet sich ein sogenannter Silizium-Drucksensor. Der Sensor misst verschiedene wichtige Daten und zeigt sie dir anschlie√üend dann auf dem Display. Fr√ľher war es ein LC-Display. Mittlerweile werden OLED Displays benutzt.

Durch elektrische Ber√ľhrungssensoren kann der Tauchcomputer verschiedene Daten erfassen und wiedergeben. So beispielsweise die S√§ttigung des Gewebes. Gleichzeitig wird der Umgebungsdruck gemessen und mit dem S√§ttigungszustandes des Gewebes vergleichen. Je nachdem in welchem Bereich sich die Werte befinden, kann der Taucher dann absch√§tzen wie weiter er noch tauchen kann.

Welche Funktionen kann ein Tauchcomputer haben

Folgende Funktionen kann ein Tauchcomputer besitzen. Nat√ľrlich variiert das von Modell zu Modell mehr oder weniger.

  • Nullzeit
  • Dekompressionsstopp
  • Zeitz√§hler
  • Sicherheitsstopp
  • Fliegen und Tauchen
  • Aufstiegswarnung
  • Wiederholungstauchg√§nge
  • Tauchtiefe
  • Nitrox-Anzeige

Der bekannteste und wohl wichtigste Anzeigenwert ist die Nullzeit bzw. Restnullzeit. Dieser zeigt dir an wie lange du noch Tauchen kannst. Dabei zieht der Tauchcomputer verschiedene Daten heran um zu ermitteln wie lange du dich noch auf der Tauchtiefe befinden kannst. Das bedeutet ganz einfach f√ľr dich, je niedriger die Nullzeit, desto weniger Zeit hast du noch.

So wie der K√∂rper sich beim Abtauchen an den Druck gew√∂hnen muss, gilt das gleiche Prinzip auch beim Auftauchen. Daf√ľr gibt es den sogenannten Dekompressionsstopp. Der Tauchcomputer zeigt dir an wie lange du auf der jeweiligen Ebene verweilen musst, damit sich dein K√∂rper wieder im Gleichgewicht befindet.

Der Zeitzähler misst wie der Name schon sagt die Zeit. Damit kannst du während des Tauchganges genau sehen wie lange du schon Unterwasser bist.

Der Sicherheitsstopp ist eine Tieftauchen an der dir der Tauchcomputer anzeigt, dass du dort eine gewisse Zeit anhalten musst. Der Sicherheitsstopp bereitet dich sozusagen nochmal auf den Aufstieg vor. Oft wird bei einer Tiefe von 5 Metern angehalten. Dann startet das Ger√§t das r√ľckw√§rts z√§hlen von 3 Minuten. Danach kann der Aufstieg durchgezogen werden.

Fliegen und Tauchen soll auf die Dekompressionskrankheit hinweisen. Während des tauchens sammelt sich im Körper Stickstoff an. Da im Flugzeug ein anderer Druck herrscht kann es dann zur sogenannten Dekompressionskrankheit kommen. Empfohlen wird nach dem letzten Tauchgang mindestens 24 Stunden zu warten. Jedoch variiert das auch von Mensch zu Mensch und der Anzahl an Tauchgängen. Wenn in deinem Körper eine größere Stickstoffansammlung ist, benötigen dein Körper länger. Einige Tauchcomputer sollen das ebenfalls berechnen können.

Die Aufstiegswarnung ist eine sehr wichtige Funktion. Dabei kontrolliert der Tauchcomputer in wie fern sich der Taucher im sicheren Bereich aufhölt beim tauchen. Wenn du zu schnell auftauchst, kann das gefährlich werden. Empfohlen werden grundsätzlich 18 Meter pro Minute aufzutauchen, ansonsten kann der Körper den Druck nicht schnell genug ausgleichen.

Nach jedem Tauchgang sammelt sich Stickstoff im K√∂rper. Nach regelm√§√üigen Tauchg√§ngen kann es vorkommen, dass sich so viel Stickstoff angesammelt hat, dass du nicht mehr Tauchen darfst. Nat√ľrlich nur so lange bis sich das Stickstoff wieder abgebaut hat. Das besagt die Funktion der Wiederholungstauchg√§nge.

Eine Standardfunktion, aber trotzdem eine sehr wichtige ist die Anzeige der aktuellen Tauchtiefe.

Es gibt verschiedene Gasmischungen die sich in der Tauchflasche befinden k√∂nnen. Taucher die mit einer Nitrox-Gasmischung tauchen d√ľrfen nicht so tief tauchen wie Taucher mit einer normalen Gasmischung. Denn sonst kann es zu einer Sauerstoffvergiftung kommen. Einige Tauchcomputer zeigen dir an, wie tief du noch mit der Nitrox-Mischung tauchen darfst.

Tauchcomputer: Die verschiedenen Typen

Nat√ľrlich gibt es auf dem Markt verschiedene Modelle, doch worin besteht der Unterschied? Vor dem Kauf solltest du dir da Gedanken machen. Im Grunde unterscheiden sich die Tauchcomputer im Berechnungsmodell mit welche die S√§ttigung des Gewebes im Sto√≠ckstoff √ľberpr√ľft wird. Im Grunde wird von vielen Fachleuten gesagt, dass die verschiedenen Berechnungsmodelle so ziemlich zu den gleichen Ergebnissen kommen. Heutzutage werden die meisten Computer mit einer konservativen Berechnung hergestellt und eingestellt.

Im Grunde kann bei Tauchcomputern zwischen 3 Modellen unterschieden werden. Einmal den ohne Luftintegration, den mit mit einem Schlauchanschluss f√ľr die Luftintegration und den mit einem drahtlosen Sender und Luftintegration.

Luftintegrierter Tauchcomputer mit drahtlosem Sender

Bei dieser Variante ist der Finimeter so eingebaut, dass die Restluft der Tauchflasche im Display mit angezeigt wird. Leider kann es beim Sensor zu Verbindungsproblemen oder anderen Störungen kommen, wodurch dann keine korrekten Daten angezeigt werden. Deswegen solltest du zusätzlich einen Finimeter an deiner Tauchflasche befestigen.

Vor allem wenn mehrere Taucher mit drahtlosen Sendern gleichzeitig tauchen, kann es zu Störungen des Sensors kommen. Wie bei anderen Geräten auch, kann es hier ebenfalls einige Fehlerursachen geben. Das Problem hierbei ist, dass die kleinste Störung während des Tauchvorgangs den Taucher nervös und aus dem Konzept bringen kann. Unterwasser kann das gefährlich werden.

Tauchcomputer ohne Luftintegration

Das gel√§ufigste Modell auf dem Markt ist der Dekompressionstauchcomputer ohne Luftintegration. Dieser misst verschiedene Werte, hat jedoch keine Verbindung zum Lufttank. Das bedeutet f√ľr dich, wenn du tauchst, musst du die verbleibende Luft vom Finimeter ablesen. Ohne Luftintegration wird die verbleibende Luft nicht in den Wert ‚ÄúRestnullzeit‚ÄĚ eingerechnet.

Vor allem ist diese Variante f√ľr Tauchanf√§nger geeignet, da diese noch warm werden m√ľssen mit dem Tauchen. Das hei√üt du musst noch deinen eigenen Stil finden und f√ľr dich herausfinden, welche Ausr√ľstung du ben√∂tigst. Au√üerdem sind diese Modelle im Preis im Vergleich zu anderen Varianten in Ordnung.

Luftintegriert mit Schlauchanschluss

Diese Variante ist nicht mehr so g√§ngig, aber sicherlich noch sehr verl√§sslich. Hier sind Tauchcomputer und Tauchflasche mit einem separaten Schlauch verbunden. Da hier wesentlich mehr an Ausr√ľstung ben√∂tigt wird, kann das vor allem f√ľr Anf√§nger leicht √ľberfordernd wirken. Deswegen k√∂nnen wir Anf√§ngern von dieser Variante erstmal abraten.

Beliebte Hersteller von Tauchcomputern

Auf dem Markt gibt es viele Hersteller von Tauchcomputern. Doch einige werden immer wieder genannt, deren Produkte sich am Markt etabliert haben.

  • Cressi
  • Mares
  • Aqua Lung
  • Suunto
  • Scubapro
  • Oceanic

Tauchcomputer Test: So wird getestet

Beim Tauchcomputer Test wurden verschiedene Modelle aus verschiedenen Preiskategorien herangezogen um herauszufinden wie sie unter echten Bedingungen besteht. Dabei wurden verschiede Funktionen gepr√ľft.

Tauchcomputer kaufen: Darauf solltest du Wert legen

Die wichtigsten Punkte in k√ľrze:

  • Auswechselbare Batterien
  • Gut sichtbares Display
  • Welche Funktionen sind vorhanden?
  • Tauchcomputer-Format – Armband oder Konsole?
  • Preis

Vor allem f√ľr Anf√§nger oder Hobbytaucher kann der Punkt des Preises der entscheidende sein. Wahrscheinlich wird beim Beschaffen der Ausr√ľstung der Punkt Tauchcomputer der teuerste werden. Denn hier gibt es nur wenige Modelle die unter die 100-Euro-Marke kommen. Deswegen solltest du dir vorher Gedanken machen, welche Funktionen du wirklich ben√∂tigst und wie oft du in Zukunft tauchen wirst. Nat√ľrlich kann das nie ganz beantwortet werden. Wenn du vorher noch nie Tauchen warst, wirst du nicht wissen ob es dir gef√§llt oder nicht. Greif zu einem der g√§ngigsten Modelle wie z.B. Cressi Leonardo. Damit solltest du normalerweise nicht viel falsch machen k√∂nnen.

Wo kann ich einen Tauchcomputer kaufen?

Tauchfachgesch√§fte sind ziemlich rar und wenn √ľberhaupt nur in Gro√üst√§dten vorhanden. Oft gibt es eine kleine Ecke f√ľr Taucher in Sportgesch√§ften, jedoch passiert es leider h√§ufig dass das Personal dort nicht wirklich ausgebildet ist in dem Bereich. Deswegen lohnt sich der Kauf in einem der gro√üen Online-Shops. Du kannst dich vorher √ľber die geeignete Ausr√ľstung in aller Ruhe recherchieren und dann anschlie√üend deinen Kauf t√§tigen.

So brauchst du keine lange fahrt auf dich nehmen um zum Fachgeschäft zukommen und dann wahrscheinlich nicht das Modell finden das du haben willst.